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Irland investiert in Arbeitsplätze

Dublin. Die irische Regierung will mit den Erlösen aus dem Verkauf von Staatsvermögen Arbeitsbeschaffungsprogramme finanzieren. Beim nächsten Treffen mit den Kreditgebern von IWF, EU und EZB werde er für das Vorhaben werben, sagte der Minister für öffentliche Ausgaben, Brendan Howlin, am Wochenende der Sunday Times. Die Mittel sollten eher in die Schaffung von Arbeitsplätzen fließen als in den Abbau von Schulden. Irlands Arbeitslosenrate liegt bei 14 Prozent, dem höchsten Stand seit 17 Jahren. Das hochverschuldete Land plant, mit dem Verkauf von Vermögenswerten rund zwei Milliarden Euro einzunehmen.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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