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24.08.2011

Diskretion statt Transparenz

Immer mehr afrikanische Länder locken mit Steuerparadiesen. Viele Milliarden Dollar werden auf Schwarzgeldkonten gebunkert

Von Hilaire Avril, IPS
Es gibt viele Beispiele: Mauritius, Dschibuti und die Seychellen schützen ausländisches Kapital vor neugierigen Steuerbehörden. Fremde Reedereien schicken ihre Flotten häufig unter liberianischer Billigflagge über die Meere. Einschlägige Finanzkreise schätzen das kleine Botswana als »afrikanische Schweiz«, und in Kenia denkt man über die Einrichtung eines »Nairobi International Financial Centre« nach, um ausländisches Schwarzgeld anzulocken. »Hier herrscht ein gesa...

Artikel-Länge: 3934 Zeichen

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