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25.05.2000

Hohngelächter auf den Frieden

»Krieg« von Rainald Goetz nach langer Pause am Dresdner Staatsschauspiel

Von Michael Bartsch
Krieg an allen Fronten. Vor allem an der unsichtbaren. Der heiße Krieg im kalten. Die gutbürgerliche Welt im Zustand des potentiellen Krieges. »Gewalt lebt davon, daß sie von den Anständigen nicht für möglich gehalten wird«, zitiert das Programmheft Sartre. Die böse Welt und der gute Bürger. Bei Rainald Goetz ist es der Kriegsvoyeurismus, das kulturvolle Entsetzen der Spießer: »Wenn wir eine Weile nicht hinsehen, merken wir, daß wir verwildern.«Sozusagen in konzentr...

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