19.05.2000
Welche Aussicht hat Strafverfolgung in Argentinien?
jW fragte Alfred Hartenbach, Bundestagsabgeordneter und Sprecher der Arbeitsgruppe Recht der SPD
F: Der Berliner Anwalt Wolfgang Kaleck vertritt sechs Opfer der argentinischen Militärdiktatur von 1976 bis 1983. Bei den Geschädigten handelt es sich um Kinder von deutschen Juden, die in der Zeit des Hitlerfaschismus nach Argentinien flohen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, bei der vier Fälle anhängig sind, wollte die Verfahren ursprünglich einstellen. Sie seien, weil in Argentinien geboren, keine deutschen Staatsbürger. Eine haltbare Begründung?Ich halte di...
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