27.07.2011
»Es geht hier um die Angemessenheit«
Sächsischer Datenschutzbeauftragter beanstandet Auswertung der Handydaten von 40000 Personen. Gespräch mit Andreas Schurig
Interview: Gitta Düperthal
Im Zusammenhang mit Demonstrationen und Blockaden gegen den Dresdener Neonaziaufmarsch im Februar 2011 haben die Ermittlungsbehörden Handydaten mit Namen und Adressen von mehr als 40000 Personen gesammelt und überprüft. In welcher Ausführlichkeit?
Es gab zwei Überprüfungsverfahren. Zunächst hat die Sonderkommission der Polizeidirektion in Dresden bei 138000 Verbindungsdaten in etwa 400 Fällen Bestandsdaten erhoben. Dabei geht es um Ermittlungen zum schweren Landfrie...
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