23.07.2011
Konsequenzen aus Kündigungsurteil gefordert
Juristen, Gewerkschafter und NGO-Vertreter sehen Bundesregierung und Berliner Senat in der Pflicht
Von Jörn Boewe
Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für
Menschenrechte (EGMR) zur unrechtmäßigen Kündigung
der Altenpflegerin Brigitte Heinisch durch den Berliner
Vivantes-Konzern schlägt Wellen. Die Beschäftigte des zu
100 Prozent im Landesbesitz befindlichen Unternehmens war im August
2005 fristlos gekündigt worden, weil sie öffentlich auf
durch chronischen Personalmangel verursachte desaströse
Zustände in der Pflege aufmerksam gemacht und nach zahlreichen
erfolglosen inter...
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