21.07.2011
Fragend schreiten sie voran
Der Berliner Wassertisch betreibt die Aufklärung über die Teilprivatisierung der Wasserbetriebe unbeirrt weiter
Von Benedict Ugarte Chacón
Es hat den trockenen Charme von Uni-Seminaren, wenn die
Bürgerinitiative Berliner Wassertisch zu ihren
öffentlichen »Klärwerk-Sitzungen«
einlädt, um die Vorgänge um die Teilprivatisierung der
Berliner Wasserbetriebe minutiös aufzurollen. Diese waren 1999
zu 49,9 Prozent an die privaten Investoren RWE und Vivendi (heute
Veolia) für 1,7 Milliarden Euro verkauft worden. Grundlage der
Teilprivatisierung ist ein jahrelang geheimgehaltenes Vertragswerk
zwischen dem Land B...
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