03.06.2011
Bochum blutet aus
Jobabbau im Opel-Werk wird durchgezogen. Nur Getriebefertigung soll länger bleiben. Wenn trotz verbesserter Abfindungen nicht genügend gehen, drohen Kündigungen
Von Karl Neumann
Betriebsrat und Management des Bochumer Opel-Werks haben sich auf
einen »Restrukturierungsvertrag« geeinigt. Demnach
sollen die geplanten Stellenstreichungen durch verbesserte
Abfindungsangebote möglichst
»sozialverträglich« umgesetzt werden. Finden sich
in den kommenden Wochen nicht genügend
»Freiwillige«, könnte es dennoch zu
betriebsbedingten Kündigungen kommen. Hinausgezögert wird
die Schließung der Getriebeproduktion, die »aufgrund
erhöhten Exportbedarfs« bis E...
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