03.06.2011
Viel Geigerei
Wie war das nochmal? In »Das Blaue vom Himmel« wird die Demenzkrankheit eher parodiert als ernstgenommen
Von Anja Trebbin
Mit seinem neuen Film »Das Blaue vom Himmel«
erzählt Hans Steinbichler die Geschichte einer großen
Liebe, die es nie gegeben hat. Dabei verwebt er zwei Zeitebenen und
zwei Orte miteinander: Die dreißiger und die neunziger Jahre
des zwanzigsten Jahrhunderts, Lettland und Deutschland.
Lettland in den Dreißigern: Ein junger Mann und eine junge
Frau laufen unbeschwert den Strand entlang. Die Sonne scheint,
Margas (Karoline Herfurth) weißes Kleid flattert
fröhlich in de...
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