29.04.2011
Ein geräumiges, freies Draußen
Lyrikschau. Der neue Gedichtband von Christoph Wenzel behauptet Brüche, wo keine sind
Von Kristoffer Cornils
Christoph Wenzels »tagebrüche« macht mit seinem
Titel ein Faß auf. Um Brüche soll es da gehen, um
Brüche im Alltäglichen. Der Mitherausgeber der
Literaturzeitschrift [sic] und des gleichnamigen Verlags
verfaßt lyrische Fotografien, die Umwelt und Gesellschaft
durch das Objektiv betrachten. Das Konfliktpotential dieser
Betrachtungen bleibt jedoch unausgeschöpft.
Wenzel erweist sich in den fünf Zyklen seines zweiten
Gedichtbandes als präziser Beobachter, seine Lyrik ...
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