14.04.2011
Bürgen für Shareholder
Die 2004 privatisierte GSW Immobilien geht morgen an die Börse. Die Berliner Förderbank IBB stützt den Aktienkurs mit einem zinsgünstigen Darlehen
Von Hermann Werle
Es soll der größte deutsche Börsengang im laufenden
Jahr werden, und wenn es gut läuft, könnten die
Finanzinvestoren Goldman Sachs und Cerberus noch einmal richtig
Kasse machen. Ein Jahr nach dem ersten Versuch, die knapp 49000
Wohnungen der Berliner GSW (vormals: »Gemeinnützige
Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft«) in den
Börsenhandel zu bringen, soll es nun am 15. April
endgültig gelingen. Im letzten Jahr scheiterte das Unterfangen
an unruhigen Finanzmärkten un...
Artikel-Länge: 4610 Zeichen


