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05.04.2011

Hilflos in Fukushima

AKW-Betreiberfirma Tepco will 10000 Tonnen radioaktives Wasser ins Meer kippen. Wut der betroffenen Menschen über ausbleibende Hilfe wächst

Von Josef Oberländer
Tokyo Electric (Tepco) hat angekündigt, mehr als 10000 Tonnen radioaktives Wasser ins Meer zu kippen. Wie die Betreibergesellschaft der Atomruinen von Fuku­shima mitteilte, sollen auf diese Weise Speicherkapazitäten für noch stärker belastetes Wasser aus den Turbinenhäusern der Schrottreaktoren geschaffen werden. Chefkabinettssekretär Yukio Edano nickte den Schritt bereits ab. Man habe keine andere Wahl, sagte der telegene Krisenmanager des Ministerpräsidenten Naoto...

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