02.04.2011
»Gut über Fidel zu schreiben, würde mich ruinieren«
Gespräch mit Daniel Chavarría. Über langweilige Krimis, die Faszination für die Welt des Marginalen und Schwierigkeiten kubanischer Schriftsteller, europäische Verlage zu finden
Interview: Johannes Schulten
Daniel Chavarría, 1933 in San José de
Mayo/Uruguay geboren, gilt neben dem Mexikaner Paco Inácio
Taibo II und dem Brasilianer Rubem Fonseca als einer der
wichtigsten Vertreter des lateinamerikanischen Kriminalromans.
Chavarría verließ früh sein Heimatland und lebte
und arbeitete unter anderem in Deutschland. Einige Jahre nach
Rückkehr nach Uruguay verschlug es ihn nach Kolumbien, wo er
sich im Umfeld der Guerilla ELN bewegte. Durch Verhaftung bedroht,
entführte er e...
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