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23.03.2011

Deutsche Bank haftet

Finanzinstitut muß Mittelständler für Verluste aus hochspekulativer Zinswette entschädigen. Bundesgerichtshof verlangt mehr Transparenz bei Anlageberatung

Von Ralf Wurzbacher
Die Deutsche Bank muß für ihre schlechte Beratung teuer bezahlen. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat Deutschlands führendes Geldinstitut am Dienstag zu einer Schadensersatzzahlung von über einer halben Million Euro an ein mittelständisches Unternehmen verdonnert, weil es seine Pflichten zur Aufklärung über die Risiken einer hochspekulativen Anlageform verletzt habe. Stein des Anstoßes ist ein im Jahr 2005 eingefädeltes sogenanntes Swap-Geschäft – ein...

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