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11.02.2011

Der Dampfplauderer

Berlin: Sigmar Gabriel zelebriert seine Rolle als vermeintlicher Verteidiger der sozialen Gerechtigkeit. Die jüngere Vergangenheit seiner Partei macht das schwierig

Von Rainer Balcerowiak
Die SPD hat ein Führungsproblem. Das zeigt sich schon daran, daß ihr nichts anderes übrigblieb, als ausgerechnet Sigmar Gabriel vor 15 Monaten zum Vorsitzenden zu machen. Der niedersächsische Dampfplauderer erlitt 2003 einen empfindlichen Karriereknick, als er die Wahlen zum niedersächsischen Landtag trotz Amtsbonus als amtierender Ministerpräsident mit einem satten Minus von 14,5 Prozent verlor. Als ihn die Partei kurz darauf offiziell zu ihrem »Popbeauftragten« er...

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