09.02.2011
Berliner Pleiteserie hält
Bankenskandal Dauerbrenner an der Spree. Hochverschuldeter Stadtstaat bleibt auf den Skandalimmobilien sitzen
Von Benedict Ugarte Chacón
Nach wochenlangen Spekulationen und einem internen Streit in der
Berliner SPD hat der »rot-rote« Senat am Dienstag
beschlossen, die landeseigene Berliner Immobilien Holding (BIH), in
der die »Rundum-Sorglos-Fonds« der früheren
Bankgesellschaft aufgefangen wurden, nicht zu verkaufen.
Vorausgegangen waren Verhandlungen mit einem Konsortium um den
Londoner Finanzinvestor Altyon, mit dem sich Finanzsenator Ulrich
Nußbaum (parteilos) auf einen Kaufvertrag geeinigt hatte...
Artikel-Länge: 5675 Zeichen


