19.01.2011
Keine Hoffnung auf Veränderung
Wenig Interesse an Präsidentschaftswahlkampf in Peru. Altbekannte machen Rennen unter sich aus
Von Simon Heller, Lima
Ganz Peru scheint im Wahlkampf begriffen. Bei den Wahlen am 10.
April wird mit einer hohen Wahlbeteiligung der knapp 30 Millionen
Peruaner gerechnet. Dies liegt allerdings vor allem daran,
daß in Peru Wahlpflicht herrscht. Wer nicht wählen geht,
muß je nach Region zwischen fünf und 50 Euro Strafe
bezahlen. Ein wirkliches Interesse an den Wahlen besteht allerdings
auch in der Hauptstadt Lima, in der ungefähr ein Drittel der
Wahlberechtigen lebt, nicht, denn der Frust...
Artikel-Länge: 3643 Zeichen


