27.12.2010
Nach ihm heißt die Sterbeurkunde der DDR
Zum Tod Gerhard Schürers
Von Frank Schumann
Es war im November 1989. Der Wechsel an der DDR-Spitze öffnete
auch in Wandlitz die Tore. Zumindest für Fußgänger.
Den Dienst-Wartburg mußten wir vor dem Wachhäuschen
stehen lassen, hinter der Pforte stiegen Peter Kroh, der Fotograf,
und ich in einen Dienst-Lada. Der fuhr nur wenige Meter und hielt
vor dem Haus von Gerhard Schürer. Dieses war, wie im
abendlichen Dämmerlicht zu erkennen, das größte
ringsum. Die Mieter erwarteten uns an der offenen Haustür, wir
waren ...
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