20.12.2010
Das Mikrofon zersingen
Musiker, Maler und Schamane: Captain Beefheart ist gestorben
Von Robert Mießner
Negativ und nicht gut für seine Tochter: Das war 1966 das
abschlägige Urteil des Studioleiters Jerry Moss’
von A&M Records über die Musik des Mittzwanzigers Captain
Beefheart. Ein Jahr darauf hätte Moss sich vergewissern
können, wie gewalttätig Rockmusik sein kann: Captain
Beefheart und seine Magic Band nahmen ihr Debütalbum
»Safe As Milk« für Buddha Records auf, und
Beefheart schaffte es, mit seiner Viereinhalb-Oktaven-Stimme ein
1200 Dollar teures Telefunke...
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