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07.03.2000

Schweres Erbe für den General a.D.

Nigeria: Hinter Auseinandersetzungen verbirgt sich innenpolitischer Machtkampf

Von Aly Ndiaye
Die blutigen ethnisch-religiösen Auseinandersetzungen in Nigeria finden kein Ende. In dem mit 110 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Land Afrikas sind seit Ende Mai 1999 mindestens 1 000 Menschen bei den Kämpfen ums Leben gekommen. Damals übernahm nach fast zwei Jahrzehnten Militärdiktatur der pensionierte General Olusegun Obasanjo nach einer sogenannten pluralistischen Wahl die Macht. Seitdem bekriegen sich die beiden größten Volksgruppen, die christlichen ...

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