07.12.2010
Göttingen: Bleiberecht erzwungen
Nach 18 Jahren muß niedersächsische Kommune Aufenthaltsregelung zustimmen
Von Max Eckart
Als offene und tolerante Stadt präsentiert sich Göttingen
in Werbeprospekten. Als »Pro Asyl« im vergangenen Jahr
mit dem Göttinger Friedenspreis ausgezeichnet wurde, lobte
Oberbürgermeister Wolfgang Meyer die Arbeit der Organisation.
Der Preis sei »ein Zeichen, nicht nachzulassen«.
Wohlfeile Worte.
Die Realität sieht anders aus: Trotz entsprechender
Beschlüsse des Stadtrates schiebt die Kommune fleißig
Roma und andere Flüchtlinge ab. Bei einem Kroaten, der bereits
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