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01.12.2010

Aufklärungswillen bezweifelt

Krebsfälle im Umfeld des Atommüllagers Asse sorgen weiter für Unruhe

Von Reimar Paul
Nach dem Bekanntwerden der erhöhten Krebsrate in der Umgebung des Atommüllagers Asse hat die niedersächsische Landesregierung ein transparentes Verfahren zur Untersuchung zugesagt und zu diesem Zweck eine Arbeitsgruppe beim Sozialministerium eingerichtet. Umweltschützer bezweifeln aber, daß es der Regierung mit der Aufklärung ernst ist. Vergangene Woche hatte das Sozial­ministerium in Hannover bestätigt, daß in der Samtgemeinde Asse zwischen 2002 und 2009 18 Leukäm...

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