03.03.2000
Hohes Risiko für Abgeschobene
Tod von kurdischen Wehrpflichtigen in der Türkei. Erneut soll 18jähriger Deutschland verlassen
Von Dieter Balle
Erneut ist ein abgeschobener kurdischer Asylbewerber, der nach seiner zwangsweisen Rückkehr zum türkischen Militär einberufen worden ist, unter noch ungeklärten Umständen zu Tode gekommen. Nachdem er monatelang »auf das Schlimmste erniedrigt worden« und in ständiger Todesangst gewesen sei, habe sich der 22jährige Fuat Orak aus dem Dorf Bawurne, Kreis Nusaybin, am 12. Februar das Leben genommen, so die Beratungsstelle für Flüchtlinge der Diakonie Ludwigshafen in eine...
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