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USA fordern keinen generellen Baustopp

Jerusalem. Ungeachtet des von den USA geforderten Siedlungsstopps im Westjordanland soll Israel offenbar Hunderte im Bau befindliche Häuser fertigstellen dürfen. Sollte Israel dem Drängen Washingtons nach einem 90tägigen Moratorium nachgeben, so wären davon nicht jene 3000 Wohnungen betroffen, an deren Fertigstellung bereits unter dem vorangegangenen Baustopp gearbeitet wurde, sagte ein mit den Details vertrauter Diplomat am Montag. Um die seit Ende September blockierten Nahost-Friedensgespräche wiederzubeleben, hatten die USA vorgeschlagen, den Siedlungsbau im Westjordanland für 90 Tage auszusetzen, nicht aber in Ostjerusalem. Im Gegenzug soll Israel militärische sowie politische Unterstützung bei den Vereinten Nationen erhalten. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2010, Seite 7, Ausland

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