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29.02.2000

Licht wieder anmachen

Kritik ist ein Dia - in Berlin-Kreuzberg beharrt die Gruppe »Claravista« darauf, daß Kunst freie Meinungsäußerung ist

Von Dago Langhans
Das Arbeitsamt hat nur begrenzt Humor. Werner Hinkelein, der Presse- und Öffentlichkeitsreferent der Nürnberger Bundesanstalt, hat der Kreuzberger Künstlergruppe »Claravista« am 16. Februar einen Brief geschrieben. Die werfen seit Ende November jeden Abend zeitkritische Diamotive an die Wand einer belebten Straßenecke neben der Hochbahn in Berlin-Kreuzberg. Sie geben ironische Hinweise auf klassische Probleme wie Umweltzerstörung, Ausländerfeindlichkeit, Militarismu...

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