21.02.2000
Hand in Hand gegen Arbeiter
Südafrika: Regierung und Gewerkschaften unterstützen Knebelpolitik bei Volkswagen
Von Gerhard Klas
Bereits seit Wochen fahren Südafrikas Regierungschef Thabo Mbeki, der Gewerkschaftsdachverband COSATU und die Metallarbeitergewerkschaft NUMSA gemeinsam mit dem Management des VW-Konzerns einen harten Kurs gegen mehr als eintausend Arbeiter des VW-Werks in Uitenhage, einer Industriestadt in der Kapprovinz. Am 4. Februar hatte Volkswagen in Südafrika mehr als 1 300 Arbeiter der insgesamt 6 000 in Uitenhage Beschäftigten entlassen. Dem waren Aussperrungen, Streiks und...
Artikel-Länge: 4783 Zeichen


