18.10.2010
Verkäuferinnen wehren sich
Beschäftigte in Stuttgarter »H&M«-Filialen fordern Beteiligung am Konzerngewinn und weniger Teilzeit. Geschäftsleitung geht juristisch gegen Betriebsversammlungen vor
Von Herbert Wulff
Die Stuttgarter Beschäftigten der Modekette »Hennes und
Mauritz« (»H&M«) wehren sich gegen
ungeschützte und extrem flexibilisierte
Arbeitsverhältnisse. Neue Mitarbeiter würden von dem sehr
profitablen Unternehmen fast nur noch befristet eingestellt, oft
bis zu 18 oder 24 Monate lang, kritisierte Stuttgarts
ver.di-Geschäftsführer Bernd Riexinger gegenüber
junge Welt. Diese und andere Mißstände sollen am
kommenden Mittwoch bei Betriebsversammlungen der H&M-Filialen
im...
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