14.02.2000
Bedrohungen fast jeden Tag
Seit die Asylbewerber gegen Rassismus protestierten, platzen die Rathenower vor Wohlwollen
Von Peter Murakami
Christopher Nsoh steht am Rande der Inlineskate-Anlage, auf der ein paar Kids mit Baseballmützen Pirouetten drehen. Er macht einen erschöpften Eindruck. »Erst hat sich kein Mensch für uns interessiert, und jetzt lassen sie uns nicht mehr in Ruhe«, sagt der 31jährige, der bereits seit zwei Jahren im Rathenower Asylbewerberheim auf die Entscheidung über seinen Asylantrag wartet, angesichts der zahlreichen Journalisten. Der aus Kamerun stammende Rechtsanwalt ist einer ...
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