10.09.2010
Asse angebohrt
Probearbeiten im marode Atommüllager. Fässer sollen geborgen werden
Von Max Eckhardt
Lärm, 30 Grad Wärme und Salzstaub. Die 800-Meter-Sohle im
Atommüllager Asse ist nicht der angenehmste Arbeitsplatz.
Gebannt schauen fünf oder sechs Beschäftigte auf einen
gewaltigen Bohrer, der sich unter lautem Kreischen Stück
für Stück in eine mächtige Wand aus Salzgestein
schraubt. »20 bis 40 Zentimeter schafft der pro
Minute«, ruft Jens Köhler gegen den Krach an. Der
Technische Geschäftsführer der Asse GmbH erläutert
einer Gruppe Journalisten bei einer Grubenfah...
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