26.08.2010
Vertrauenssache
Innenministerium will »Körperscanner« bei mutmaßlichem Streubomben-Hersteller kaufen. Keine Zweifel an Selbstauskunft des Lieferanten
Von Frank Brendle
Die von einer US-Firma hergestellten Körperscanner werden wie
geplant ab kommendem Monat am Hamburger Flughafen getestet. Das
Bundesinnenministerium teilte am Dienstag mit, die vor rund zwei
Wochen laut gewordenen Vorwürfe, der Konzern L-3
Communications stelle auch Streubomben her, treffe nicht zu. Als
einzigen Beleg führte das Ministerium Selbstauskünfte des
Konzerns und des Lieferanten an.
Streubomben (englisch: cluster bombs) bestehen aus einer
»Mutterbombe«, d...
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