12.08.2010
Notzucht und Ordnung
Wider deutsche Sprachzwangscharaktere: Wiglaf Droste liest
Von Arnold Schölzel
Unter dem Titel der Doppel-CD Wiglaf Drostes »Im Sparadies
der Friseure« steht »Eine kleine Sprachkritik«.
Das »klein« ist mehrfach untertrieben. Quantitativ: Zu
hören sind in immerhin 150 Minuten 27mal der Autor, einmal
Steffen Brück (über »Bauchgefühl«) und
zweimal Danny Dziuk, der Texte Drostes –
»Wachstumsbeschleunigungsgesetz« und
»Friseur« – singt. Zu bescheiden ist das
»kleine« jedoch vor allem, was den Inhalt des
Vorgetragenen angeht. Es werden z...
Artikel-Länge: 4673 Zeichen


