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05.08.2010

Karten? Sounds?

Tokio? Ein höllisch prätentiöser Kunstfilm aus Spanien

Von Peer Schmitt
Ein regloser, nackter weiblicher Körper in Draufsicht; sorgfältig mit japanischen Häppchen belegt. Ein lebendiges Buffet. Welch wundervolle Idee, einen hübschen weiblichen Bauch zu garnieren, als wäre er eine Sushiplatte. Angewandtes Kunsthandwerk der Dienstleistungsgesellschaft. In einem Restaurant für Geschäftsleute mit »erotischem Humor« werden die Häppchen auf nackten Modellen serviert. Die Mächtigen plappern japanisch und englisch. Dann bekommt einer, der beson...

Artikel-Länge: 5766 Zeichen

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