03.08.2010
Linke fordert Aufklärung
Niedersächsisches Innenministerium sieht keine Versäumnisse bei Behörden nach Suizid im Abschiebeknast. Oppositionspartei will Untersuchungsausschuß beantragen
Von Max Eckart
Die Linkspartei fordert auch einen Monat nach dem Suizid eines
Abschiebehäftlings in Hannover Aufklärung. Sollten sich
die Behörden nicht bewegen, wolle sie einen
Untersuchungsausschuß des niedersächsischen Landtags
beantragen. Slawik C. nahm sich am 2. Juli im zentralen
Abschiebegefängnis des Bundeslandes in Hannover-Langenhagen
das Leben. Der 58-Jährige, der elf Jahre lang in Deutschland
lebte, erhängte sich in seiner Zelle mit dem Kabel eines
Wasserkochers. Einen...
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