14.01.2000
Bilder, Sprechen, Raum
Stephan Bachmann inszeniert Rainald Goetz' »Jeff Koons« am Schauspielhaus Hamburg
Von Nikola Duric
Zwischen dem Ausgehroman »Rave« und dem Tagebuch »Abfall für Alle« präzisierte Rainald Goetz seinen Themenpark »Kunst, Musik, Liebe und Leben« in dem Theaterstück »Jeff Koons«. Das ist keineswegs, wie weitläufig angenommen, ein Stück Kulturpessimimus mit Ironie-Drive. Es ist eine Parabel der Nacht, ein Positivismusschrei aller Kunst, auch kitschiger, die ja sagt und leuchtet. Vergeßt alle Pseudo-Pop-Romane, mit denen publicitygeile Verlage Gegenwart vorgaukeln wolle...
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