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23.06.2010

Ach, du bist’s

Harold Pinters »Geburtstagsparty« wird am Residenz Theater München nicht gefeiert

Von André Weikard
Als Harold Pinter 2005 den Nobelpreis für Literatur bekam, konnte er nicht mehr nach Stockholm reisen. Seine Krebserkrankung hinderte ihn daran. Er schickte ein Video. Die Botschaft war deutlich: George Bush sei ein Massenmörder, Tony Blair ein Idiot, der Irak-Krieg ein Verbrechen. »Ich fürchte, der Scherz ist vorbei, ich kann keine Witze mehr machen und auch keine Spielchen mehr spielen«, sagt er, als ob er sein Leben lang heitere Komödien geschrieben hätte. Das ha...

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