23.06.2010
Rechte in der Krise
Die DVU wollte mit der NPD fusionieren. Doch die Partei zerlegt sich selbst. Mittlerweile traten drei Mitglieder des Bundesvorstandes zurück
Von Theo Schneider
Von der medienwirksamen Ankündigung einer Fusion von DVU und
NPD sollte ein Signal der Stärke und Einheit innerhalb der
extremen Rechten ausgehen. Doch davon ist die DVU mittlerweile weit
entfernt. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Partei
völlig zerstritten. Nur anderthalb Wochen, nachdem ihr
Bundesvorsitzender Matthias Faust während des Bamberger
NPD-Parteitages eine Mitgliederbefragung zur Vereinigung beider
Parteien ankündigte, enthob ihn das Schiedsgericht s...
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