15.06.2010
Warten auf Madrid
Spaniens schlechte Wirtschaftslage treibt Premier Zapatero zu einer Arbeitsmarktreform, die keiner will
Von Ingo Niebel
Eile ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber, besonders dann, wenn
eine wirtschaftliche Notlage aufs Tempo drückt und das
politische Handeln diktiert. In dieser Situation befinden sich
Spaniens Premier José Luis Rodríguez Zapatero und
seine Sozialistische Spanische Arbeiterpartei (PSOE). Am Mittwoch
will der Sozialdemokrat die Arbeitsmarktreform präsentieren,
»mit oder ohne Zustimmung« von Unternehmerschaft oder
Gewerkschaften, weil die Finanzmärkte die Regierung
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