07.06.2010
Welle der Gewalt im Süden Mexikos
Nach Massaker im April: Humanitäre Delegation will erneut Lebensmittel in belagerte Gemeinde bringen
Von Darius Ossami
Der Mexikaner Omar Esparza wirkt verloren in dem bunten Hostel in
Berlin-Friedrichshain, wo junge Touristen aus Australien lautstark
Bier trinken. Gerade kommt er aus Finnland, wo er die Eltern von
Jyri Jaakkola traf, der Ende April im südmexikanischen Oaxaca
als Teilnehmer einer internationalen Menschenrechtskarawane
erschossen wurde. Bei diesem Angriff starb auch Esparzas Ehefrau
Bety Cariño. Beide waren führende Aktivisten der
indigenen Gemeindeorganisation CACTU...
Artikel-Länge: 3558 Zeichen


