30.12.1999
Arbeitsverbot für Asylsuchende kritisiert
Hamburgs Ausländerbeauftragte: »Gesetz zwingt, Hände in den Schoß zu legen«
Die Ausländerbeauftragte Hamburgs, Ursula Neumann, hat sich für die Abschaffung des Arbeitsverbotes für Asylsuchende ausgesprochen. Sie erklärte am Mittwoch, Asylbewerber würden per Gesetz dazu gezwungen, »die Hände in den Schoß zu legen, in den Unterkünften zu sitzen und Sozialhilfe zu empfangen«. Das Arbeitsverbot geht maßgeblich auf den sogenannten Blüm-Erlaß aus dem Jahr 1997 zurück, der den Asylbewerbern unabhängig vom Status der Anerkennung verbietet, sich Arb...
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