17.05.2010
Euro? Nein, danke!
Angesichts der aktuellen Turbulenzen ist den meisten osteuropäischen EU-Staaten die Lust auf baldigen Beitritt zur Währungsunion vergangen
Von Tomasz Konicz
Die krisengeschüttelte Euro-Familie darf sich im kommenden
Jahr voraussichtlich über weiteren »Nachwuchs«
freuen. Am Mittwoch sprach sich die EU-Kommission für einen
Beitritt Estlands zur Euro-Zone aus, da die baltische Republik alle
Kriterien des Stabilitätspaktes erfülle. Die Regierung in
Tallinn konnte im vergangenen Jahr ihr Haushaltsdefizit auf 1,7
Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) drücken. Die estnische
Staatsverschuldung ist mit 7,2 Prozent des BIP soga...
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