10.05.2010
Autobauer unter Druck
Konzerne setzen noch stärker auf Leiharbeit. Arbeitsintensität nimmt zu. Kritische Gewerkschafter wollen Widerstand organisieren und Arbeitszeitverkürzung auf Tagesordnung setzen
Von Karl Neumann
Die Autokonzerne setzen noch stärker als bislang auf
prekäre Beschäftigung. Wo es Neueinstellungen gibt,
finden diese fast ausschließlich für Leiharbeiter und
Befristete statt. Das berichteten die Teilnehmer eines Treffens des
»Autonetzes«– eines Zusammenschlusses kritischer
Gewerkschafter und Betriebsräte aus der Branche – am
Freitag und Samstag in Köln. Zum Beispiel im Leipziger
BMW-Werk, stets Vorreiter in Sachen Prekarisierung: 2008 gab es
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