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Mehr als 40 Tote in Pakistan

Peschawar. Anschläge radikalislamischer Rebellen im Nordwesten Pakistans haben am Montag zahlreiche Menschenleben gefordert. Bei einer Veranstaltung der regierenden Awami National Partei im Bezirk Lower Dir riß ein Selbstmordattentäter nach Polizeiangaben mindestens 41 Menschen mit in den Tod. Nur wenige Stunden später griffen Aufständische das US-Konsulat in der Provinzhauptstadt Peschawar an. Bei der Attacke wurden sechs Menschen getötet, darunter vier der Angreifer. Zu der Aktion bekannte sich die pakistanische Taliban-Organisation TTP. Wie ihr Sprecher Azam Tariq in einem Telefongespräch mit AFP sagte, handelte es sich um einen Racheakt für Drohnenangriffe der USA im Grenzgebiet zu Afghanistan. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2010, Seite 2, Ausland

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