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Gates »korrigiert« Diskriminierung

Washington. US-Verteidigungsminister Robert Gates hat die Voraussetzungen für den Ausschluß homosexueller Soldaten aus den Streitkräften verändert. Er stellte am Donnerstag in Washington ein neues Regelwerk vor, das den Umgang mit schwulen und lesbischen Soldaten »gerechter und angemessener« gestalten solle. So solle künftig etwa vermieden werden, daß homosexuelle Soldaten nur aufgrund der anonymen Denunzierung durch Dritte aus der Armee ausgeschlossen würden. Jeder einzelne Fall müsse künftig von einem hochrangigen Offizier überprüft werden, ehe ein Ausschluß angeordnet wird. Kongreß und Streitkräfte in den USA beraten derzeit über die Abschaffung eines Gesetzes von 1993. Diese Regelung läßt Homosexuelle grundsätzlich zum Dienst in den Streitkräften zu, verpflichtet sie aber, ihre Orientierung geheimzuhalten. Seit Inkrafttreten dieser Regelung wurden mehr als 13000 Armeeangehörige entlassen, weil ihre Homosexualität bekannt wurde.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2010, Seite 6, Ausland

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