19.03.2010
Stab für Vertuschung saß im Ministerium
»Gruppe 85« soll Kundus-Massaker gezielt heruntergespielt und Ermittlungen verzögert haben
Am Donnerstag kamen die Bauernopfer zu Wort. Vor den
Kundus-Untersuchungsausschuß waren der frühere
Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, und der
ehemalige Verteidigungsstaatssekretär Peter Wichert geladen.
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte die
beiden gefeuert, weil sie ihm angeblich wichtige Akten zu dem
NATO-Massaker vom 4. September 2009 bei Kundus vorenthalten hatten.
Das von Bundeswehr-Oberst Klein angeordnete Bomba...
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