18.03.2010
Wasserpreis wird geprüft
Berliner Senat erhofft sich vom Kartellamt Rückenwind. Gebühren in Hauptstadt extrem hoch. Teilprivatisierungsverträge mit Vedia und RWE aber weiter geheim
Von Rainer Balcerowiak
Das Thema Wasser hat der »rot-roten« Berliner
Landesregierung in den vergangenen Jahren schwer zu schaffen
gemacht. Die Teilprivatisierung der städtischen Wasserbetriebe
und die dabei vereinbarten Renditegarantien für die Investoren
haben für enorme Preissprünge gesorgt. So zahlt der
Endverbraucher für einen Kubikmeter Wasser (ohne
Abwasserentsorgung) in der Hauptstadt mittlerweile 2,29 Euro,
während es beispielsweise in Hamburg nur 1,67 und in
München 1,59 Euro sin...
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