16.02.2010
Kritiker unerwünscht
Daimler-Werk Sindelfingen: Kandidaten auf »Alternative«-Liste von Ausschlüssen aus IG Metall bedroht. Ortsvorstand soll Montag entscheiden. Solidaritätskampagne gestartet
Von Karl Neumann
Bei den Mitte März anstehenden Betriebsratswahlen gibt es an
verschiedenen Standorten des Daimler-Konzerns oppositionelle
Listen, die zumeist unter dem Namen »Alternative«
firmieren. Im Stammwerk Sindelfingen will die IG-Metall-Spitze dem
mit Gewerkschaftsausschlüssen begegnen. Einen entsprechenden
Beschluß will der Stuttgarter Ortsvorstand der
Metallergewerkschaft am kommenden Montag fällen.
»Wer bei einer Betriebsratswahl gegen den Wahlvorschlag der
IG Metall kan...
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