16.02.2010
Doch nur Ersatz
Ronald M. Schernikau befragte seine Mutter für »Irene Binz« über ihre Vergangenheit
Von Almut Klotz
Eine Frau erzählt aus ihrem Leben. Sie erzählt es ihrem
Sohn, und der macht aus diesem Material ein Buch. Das war 1981. Der
Sohn hatte zu dieser Zeit bereits – bevor er das Abitur in
der Tasche hatte – mit »Kleinstadtnovelle« einen
Achtungserfolg erzielt, ganz ohne kulturgestopften Background.
Ronald Schernikau ging dann zum Studieren nach Westberlin, war
gleichzeitig bekennender Kommunist und bekennender Schwuler,
Mitglied der DKP und bei dem Ensemble »...
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