13.02.2010
EU setzt auf doppeltes Spiel
Mehr Druck auf Griechenland, Stützungsmaßnahmen in der Hinterhand
Von Tomasz Konicz
Bei dem EU-Gipfel am Donnerstag gab es außer ein paar warmen
Worten keine verbindlichen Hilfszusagen für das von einem
Staatsbankrott bedrohte Griechenland. Als einen »Etappensieg
der Vernunft« bezeichnete die Frankfurter Allgemeine Zeitung
(FAZ) am Freitag diese von Berlin gegen den »Druck der
EU-Partner« durchgesetzte Absage an konkrete Finanzhilfen
für Athen. Das Zentralorgan des deutschen Kapitals
begründete die Entscheidung damit, daß
»Griechenland seine Sparan...
Artikel-Länge: 2675 Zeichen


