10.02.2010
GM bleibt dreist
Opel-Eigentümer will kaum Geld investieren, europäische Staaten und Beschäftigte sollen dennoch zahlen. Gewerkschaften lehnen Konzept ab
Von Daniel Behruzi, Frankfurt/Main
Der »umfassende Zukunftsplan«, den Opel-Chef Nick
Reilly am Dienstag in Frankfurt am Main präsentierte,
entspricht etwa den Befürchtungen: Mehr als 9000
Arbeitsplätze sollen europaweit vernichtet, die Antwerpener
Fabrik endgültig geschlossen und die Staatshaushalte mit
Bürgschaften und Krediten von 2,7 Milliarden Euro belastet
werden. Angesichts dessen schließt die IG Metall den
geforderten Lohnverzicht kategorisch aus.
Um 20 Prozent will die Konzernmutter General ...
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