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Studie belegt Diskriminierung

Bonn/Konstanz. Stellenbewerber mit türkischem Migrationshintergrund werden offenbar auf dem deutschen Arbeitsmarkt deutlich benachteiligt. Eine Studie belegt eine »ethnische Diskriminierung«, wie das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) am Montag in Bonn mitteilte. Forscher der Uni Konstanz hatten mehr als 1000 Bewerbungen auf Praktikumsstellen für Wirtschaftsstudenten verschickt. Dazu verwendeten sie inhaltlich gleiche Bewerbungsunterlagen, denen per Zufall ein Name deutscher oder türkischer Herkunft zugeordnet wurde. Die fiktiven Bewerber hatten den Angaben zufolge nicht nur vergleichbare Qualifikationen und Fähigkeiten, sondern waren zudem deutsche Staatsbürger. Dennoch erhielten Bewerber mit türkischen Namen insgesamt 14 Prozent weniger positive Antworten. In kleineren Unternehmen hatten Bewerber mit türkisch klingenden Namen eine um 24 Prozent geringere Chance.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2010, Seite 4, Inland

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